2022

Classics from the other side

Präsentiert

Mozart, Haydn und Brahms


 

1. Juni 2022, 19:30
Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Wien

 

„Classics from the Other Side“ wurde mit der Idee gegründet, junge MusikerInnen aus Asien und Europa zusammenzubringen, um unsere Kulturen durch Kammermusik zu verbinden. Musik kann politische, ethnische und religiöse Unterschiede überbrücken und Kammermusik ist die ideale Form der Zusammenarbeit, bei der jeder Einzelne gleichberechtigt ist. Unser Ziel ist es, ein multinationales Netzwerk von Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen, das die jüngere Generation professioneller MusikerInnen verbindet, sowie die Sichtbarkeit junger asiatischer MusikerInnen im Ausland zum Vordergrund zu bringen.

Über Classics from the Other Side

 

Künstler 2022

Aoi Selditz

Künstlerfoto Aoi Selditz 2022.jpg

Aoi Selditz verließ 2017 ihre japanische Heimat aus Liebe zur Musik, um in Wien Bratsche zu studieren. Nach Europa zu kommen war für sie eine Art Rückkehr: ihr erster solistischer Auftritt war im Jahr 2000. Damals spielte sie als Geigerin auf einem internationalen Festival in Rom. Seit dieser Zeit verfolgt sie ihren Wunsch gleichzeitig
Musikerin und Wissenschafterlerin zu sein. Sie schloss zunächst auf der Kyoto Universität ein Bachelorstudium im Fach Ökologie ab, veröffentliche weltweit bereits Artikel und hielt auf internationalen Konferenzen Vorträge. 2017 begann sie ihr Konzertfachstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.


Schon am Ende des ersten Studienjahres wurde sie als eine der sechs Semifinalisten des ARD Wettbewerbes München nominiert, wo sie mit dem Münchner Kammerorchester spielte. Im selben Jahr wurde sie mit einem Preis beim Internationalen Kammermusik Festival Allegro Vivo ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde ihr der Sonderpreis beim 13. Lionel Tertis Internationalen Viola Wettbewerb zuerkannt.

 

2019/2020 war sie Stipendiatin des Anny Felbermayer-Fonds. Seit 2017 konzertierte sie auf mehreren Festivals in Österreich mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Christian Altenburger, Herbert Mayr, Franz Bartolomey, Michel Lethiec sowie Reinhard Latzko.

(c) Thomas Selditz

Dorottya Standi

Dorottya Standi.jpg

Gelobt für ihre musikalische Integrität, ihre makellose Spieltechnik sowie ihren sensiblen, warmen Klang, gehört die ungarische Cellistin zur Spitzengruppe der heutigen Cellistengeneration.


Dorottya ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der David Popper International Cello Competition oder des Mahler Cello Prize, Trägerin des Keltenklang-, Forum Hungaricum- und Ursula Grill-Stipendiums und wurde kürzlich mit dem Würdigungspreis der Stadt Graz ausgezeichnet. Sie hatte eine zweijährige Akademiestelle beim Tonkünstler Orchester.


Sie ist leidenschaftliche Kammermusikerin und trat bei vielen Musikfestivals auf, wie dem Steirische Kammermusikfestival, dem Arsonore Festival oder dem Sounding Jerusalem Festival und wurde unter der künstlerischen Leitung von Yo-Yo Ma und Michael Stern auch zum YMCG Festival in China eingeladen.


Dorottya ist Mitglied des gefragten jungen Ensembles Oberton String Octet. Ihre Debüt-CD erschien im März 2020 unter dem Titel „Slavic Soul“ beim deutschen Label ARS und wurde für zwei der wichtigsten deutschen Musikpreise nominiert, für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und in drei Kategorien für den renommierten Opus Klassik. Ihre zweite CD war dem 100. Geburtstag von Astor Piazzolla gewidmet und enthält eigene Arrangements seiner Werke.
Sie studierte Cello bei Rudolf Leopold und Kammermusik bei Johannes Meissl und erhielt weitere musikalische Impulse u.a. von Heinrich Schiff, Gautier Capucon, Steven Isserlis, Claudio Bohorquez, Patrick Demenga, Dmitri Ferschtman und Reinhard Latzko.

Belle Ting

Belle Ting (c) Raymond Huang .JPEG

Die taiwanesisch-kanadische Geigerin Belle Ting wurde bereits mit einer Vielzahl von Preisen internationaler Violinwettbewerbe ausgezeichnet, darunter der International Thomas and Evon Cooper Violin Competition, 24. Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, Internationalen Isaac Stern Wettbewerb und 16. Internationalen Khachaturian Violinwettbewerb. Sie wurde außerdem eine der jüngsten Preisträgerinnen des CARSA Rising Stars Award der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Geboren in Taipei, begann Belle Ting ihre musikalische Ausbildung mit sieben Jahren und studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Dora Schwarzberg.

Darüber hinaus konzertierte die Geigerin mit dem National Taiwan Symphony Orchestra, dem Shanghai Symphony Orchestra, der Polish Baltic Philharmonic Gdansk, dem Cleveland Symphony Orchestra, dem INSO-Lviv, dem Odense Sinfonieorchester, sowie der Moscow State Philharmonic zusammen unter Dirigenten wie Jahja Ling, Zhang Jiemin, Gabor Kali, Vladimir Kiradjiev und Michael Stern, und ist an zahlreichen Festivals aufgetreten, darunter das Verbier Festival und das International Kirishima Music Festival. Sie war mehrmals in Radio- , Fernseh- und Digitalsendungen zu erleben, u.a. ORF "Licht ins Dunkel", Classic FM Taiwan und medici.tv: Im November 2021 erschien ihr Debüt Album, “Impressions” bei KNS Classical.

 

 

www.belleting.com

(c) Raymond Huang

Ania und Sophie Druml

image2.jpeg
image1(1).jpeg

(c) Privat

(c) Julia Wesely

Ania Druml studierte seit ihrem 6. Lebensjahr Violoncello bei Christophe Pantillon und Klavier an der mdw in Wien bei Alma Sauer. Mittlerweile ist sie mit beiden Instrumenten ebendort ab 2019 bei Maria Grün und im Konzertfach ab 2021 bei Reinhard Latzko sowie Vladimir Kharin.

Künstlerische Impulse von Dmitri Alexeev, Paul Gulda, Christopher Hinterhuber, Thomas Kreuzberger, Peter Ovtcharov, Piotr Paleczny und Dina Ugorskaja sowie von Peter Bruns, Gregor Horsch, Josef Luitz, Lilia Schulz-Bayrova, Hans-Christian Schweiker und Wen-Sinn Yang.

Sie ist Empfängerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen, die sie neben Konzerten unter anderem nach China, Deutschland, Frankreich, Italien, Malta, Rußland, in die Niederlande, Schweiz und die USA führten.

Im Rahmen der TV Sendung „Kultur Heute“ auf ORF III spielte sie im Juni 2020 aus den 24 Preludien von Frédéric Chopin. Ebenso im Juni trat sie gemeinsam mit Hyung-ki Joo und dem RSO Wien unter Rossen Gergov im Radiokulturhaus mit dem Konzert für 2 Klaviere von Francis Poulenc auf. Dieses Konzert wurde in der Reihe „Wir spielen für Österreich“ live vom ORF übertragen. Bei der Galaveranstaltung „Österreicher des Jahres 2020“ im Radiokulturhaus von „Die Presse“ war sie als Cellistin live im ORF zu erleben.

Vor kurzem spielte sie mit dem Bruno Walter Sympony Orchestra Mozarts Klavierkonzert KV 414 in Bratislava.

https://www.instagram.com/aniia_mariina/

 

Die „Mittelbayerische Zeitung“ beschreibt Sophie Druml als „außergewöhnliches Talent, dass das Publikum mit ihren technischen und kreativen Fähigkeiten beeindruckt.“ Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und trat an vier Kontinenten auf. Der „Jeunesse Start Up! Artist 2018/19“ wurde in Wien geboren und studiert Klavier bei Christopher Hinterhuber sowie Jacques Rouvier und Violine bei Benjamin Schmid.

Einladungen zu zahlreichen Festivals in Europa, Japan und den USA. Seit 2017 ist sie regelmäßiger Gast im Wiener Musikverein und im Konzerthaus.

Konzertmeisterin beim „Internationalen Orchester Institut Attergau 2019“ der Wiener Philharmoniker.

Welttournee mit TwoSet Violin und Hilary Hahn.
Ihre Zusammenarbeit mit TwoSet Violin als „Sophie Oui Oui“ erreichte mittlerweile Kultstatus auf YouTube mit bereits über 15.000.000 Aufrufen.

Sophie wurde von der Österreichischen Nationalbank die Geige „Jean-Baptiste Vuillaume, Paris 1858, ex Applebaum“ verliehen.

https://www.instagram.com/sophie__alisa/?hl=de

 

Im Oktober 2020 feierten Ania und Sophie ihr gemeinsames Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins sowie im Großen Festspielhaus in St. Pölten und beim ARD Wettbewerb in München waren sie 2021 unter den letzten 12 Finalteilnehmern.

 

our sponsors

IMG_0402.jpg
IMG_1198.jpg
ac07f5f6-2097-497e-92d6-be13c952e858.JPG

Vielen Dank! Wir freuen uns schon auf das nächste CFOS Konzert!